Junge neben Wand mit Solgan "Arme Familien, Arme Kinder"

2008: Kinderarmut aus Kinderperspektive

Was Kinder darüber denken....

Das Thema Kinderarmut wird meist aus Erwachsenenperspektive betrachtet. Was Kinder
darüber denken, ist nur wenig erforscht. Aus diesem Grund hat das Institut für Kinderrechte
& Elternbildung Kinder selbst zu diesem Thema befragt.

Kinderarmut führt zu sozialer Benachteiligung, Ausgrenzung, schlechteren Bildungschancen und einem höheren Krankheitsrisiko. Zu den Hauptursachen für Kinderarmut gehören schlechte Beschäftigungschancen für Mütter und eine wachsende Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse. Kinderreiche Familien und Migrantenfamilien sind besonders stark von Armut bedroht. Offiziellen Zahlen zufolge ist beinahe ein Drittel der Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich armutsgefährdet. Kinder mit Migrationshintergrund wachsen in besonders schwierigen Verhältnissen auf, deshalb wurden die Antworten der Kinder unter diesem Blickwinkel ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie stellen Österreich ein Armutszeugnis aus und sind alarmierend.

Erstmals haben wir im Rahmen dieser Untersuchung Gruppendiskussionen mit Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren durchgeführt. Eine qualitative Forschungsmethode, die bislang mit Kindern dieser Altersgruppe noch nicht sehr oft angewandt wurde.

Studie zum Download (1,02MB)

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