"Wenn die Lehrer anders sind, dann sind wir auch anders"

Notwendige Schulressourcen aus der Perspektive von Schüler*innen

Die Gestaltung von Bildungsinstitutionen hat maßgeblichen Einfluss auf die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern aller gesellschaftlichen Gruppen an Bildung. Gleichberechtigung bedeutet, dass unterschiedliche Kompetenzen, Fähigkeiten, (Lern-)Bedürfnisse, Interessen oder Ausgangsbedingungen von Kindern institutionell ausgeglichen werden. Ein Schulsystem, das auf diese Differenzen unzureichend reagiert, begünstigt die Vererbung von Bildungsabschlüssen. Seit geraumer Zeit wird eine sozial-indizierte Finanzierung von Schulstandorten als Ausweg aus dieser Situation diskutiert.

Die Debatte kreist stark um das Thema wie – also auf Grund welcher Kriterien – sozial-indizierte Mittel vergeben werden sollten. Seltener wird darüber nachgedacht, was Schulstandorte mit sozial benachteiligten Schüler*innen mit diesem zusätzlichen Budget umsetzen sollen. Und noch seltener erhalten Schüler*innen selbst die Möglichkeit, Expert*innen und Entscheidungsträger*innen ihre Vorschläge mitzuteilen. Kinder und Jugendliche haben auf Basis der in der österreichischen Verfassung verankerten Kinderrechte das Recht, zu Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, Stellung zu beziehen. Daher haben rund 15 Schüler*innen unterschiedlicher Schulstufen in Fokusgruppendiskussionen und bei der 5. Enquete: "Zukunft trotz(t) Herkunft" der Arbeiterkammer die Möglichkeit erhalten, aktiv Vorschläge und Ideen einzubringen. Ihre Anregungen werden in diesem Bericht zusammengefasst.

 

Projektleitung: Marion Hackl (IKEB)
Projektstart: April 2016
Fertigstellung: Juli 2016
Freigabe: Oktober 2016
Auftraggeber: Arbeiterkammer Wien
Projektnummer: sin-61604

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