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2001: Kinder und Alkohol

Im Rahmen des Projekts Alk?Up2U! von den Kinderfreunden Österreich wurde vom Institut für Kinderrechte & Elternbildung eine Studie erstellt!

Der Alkoholkonsum gehört in Österreich zur Tradition. Dementsprechend stellt der Alkohol-Missbrauch eines der großen Tabus unserer Gesellschaft dar, obwohl 5% Prozent der erwachsenen ÖsterreicherInnen chronische AlkoholikerInnen (im Sinne von ICD-9) sind. In dieser Atmosphäre greifen immer mehr und immer jüngere Kinder zum Alkohol. Die Thematik Alkohol und Jugendliche ist durch einige Studien beforscht und die Ergebnisse können als Grundlegung und Rechtfertigung für diverse Präventionsmaßnahmen herangezogen werden. Es gibt allerdings bislang sehr wenig Datenmaterial zum Thema Alkohol und Kinder, obwohl bekannt ist, dass bereits weit unter 16-Jährige Alkohol konsumieren und der Grundstein für Suchtverhalten im Kindesalter gelegt wird. Wenn es gelänge, das Alkoholproblem an seinen Wurzeln anzupacken, also präventiv, könnte viel menschliches Leid (der Betroffenen und ihrer Angehörigen – vor allem aber der Kinder), aber auch indirekte Konsequenzen (wie enorme Folgekosten im Gesundheitswesen, Verkehrsunfälle, etc.) vermieden werden.

Diese Ausgangssituation, also die Notwendigkeit, die Thematik Kinder und Alkohol zu fokusieren, war ausschlaggebend für das Projekt „Kind und Alkohol“. Die Österreichischen Kinderfreunde und Procter & Gamble Familien Initiative in Zusammenarbeit mit Trimedia Communications Austria haben sich für dieses Projekt zusammengeschlossen und das Österreichische Institut für Kinderrechte mit der nun vorliegenden Studie beauftragt.Die Erwartungen an die Ergebnisse der Studie wurden dahingehend formuliert, dass einerseits die Ist-Situation erhoben wurde, andererseits gegebenenfalls mit den Ergebnissen aber auch sozial- und gesellschaftspolitische Forderungen untermauert werden können.

Die vorliegende Studie leistet – in kleinem Umfang – einen Beitrag, um die österreichische Ist-Situation bezüglich des Themas „Kinder und Alkohol“ zu erheben, die Autorin erlaubt sich darüber hinaus Anmerkungen zum Datenmaterial, um die Richtung der daraus abgeleiteten Forderungen und Projekte durch die AuftraggeberInnen von wissenschaftlicher Seite her zu stützen.

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