Ein Vater und sein Baby, liegend

2004: Mein Vater war autoritär, ich bin anders!

Bedürfnisse von werdenden Vätern in Österreich

Der Beginn einer Beziehung zu einem Kind beginnt schon am ersten Tag seines Daseins. Wird ein Kind in eine Familie hinein geboren, ist zwar die Mutter als liebevoller Elternteil rund um die Uhr vorhanden, der Vater kommt jedoch schon wenige Tage nach der Geburt nur mehr als Randperson in der Familie vor.

Er erlebt dieses Hineinwachsen in die neue Familie durch seine Abwesenheit untertags nicht mit. Für eine ausgeglichene Entwicklung von Buben und Mädchen ist der Vater unverzichtbar.
Kinder formen ihre geschlechtliche Identität erst durch die Interaktionen mit ihren Eltern und ihrer sozialen Umwelt. Sie erwarten vom Vater, in ihrer jeweiligen Rolle als Mann oder Frau bestätigt zu werden.

Im Rahmen der papaaktiv Kampagne gaben die Österreichischen Kinderfreunde diese Studie im Institut für Kinderrechte & Elternbildung in Auftrag . Befragt wurden Männer, deren Partnerin gerade mit dem ersten Kind schwanger war, zu ihren Gedanken, Plänen, Ängsten und Wünschen. Jeder 3. befragte Mann hat seinen eigenen Väter als autoritär erlebt. Väter von heute wollen anders sein. 76% der befragten Männer wollen aktiv Vater sein und die Aufgaben der Kinderbetreuung mit ihrer Partnerin teilen. Nicht einmal jeder 10. Mann sieht seine Rolle als Familienernährer und nicht einmal jeder 20. ist der Meinung, dass der Vater erst in späteren Kinderjahren vom Kind gebraucht würde.

Studie zum Download (pdf 330 KB)

Druckansicht
 


Österreichisches Institut für Kinderrechte und Elternbildung
Ballgasse 2 · 1010 Wien
01/512 12 98 - 51 ·

© 2015 Kinderfreunde. All rights reserved.