Hand mit Hamburger

2007: Schulbuffets am Prüfstand

Das Speisen- und Getränkeangebot an Schulen muss mehr Beachtung finden

Diese Studie wurde im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, Abteilung Konsumentenschutz von Mai bis August 2007 vom Institut für Kinderrechte und Elternbildung durchgeführt. Ziel war es, die derzeitige Situation der Nahrungsversorgung durch Buffets in Wiener Schulen, die von 10 bis 19-Jährigen besucht werden, zu untersuchen und das Angebot anschließend nach ernährungswissenschaftlichen Kriterien zu bewerten. Die Studie spiegelt somit einen Teil der Ernährungssituation von SchülerInnen im Alter von 10 bis 19 Jahren wider. Die Ergebnisse beruhen auf einer telefonischen Befragung von 184 der 292 Wiener Schulen und auf einer tiefergehenden Analyse des Angebots und der Preise von 30 Buffets.

Die Ergebnisse:
Österreichs Kinder haben dicke Probleme. Jedes fünfte Kind ist übergewichtig, die Hälfte davon sogar fettleibig. Was in Schulen an Speisen und Getränken angeboten wird, muss daher mehr Beachtung finden. Das Institut für Kinderrechte hat im Auftrag der Arbeiterkammer Schulautomaten und Schulbuffets in Wiener Schulen getestet und kam zu folgenden Ergebnissen:

Das Angebot in den Nahrungsmittelautomaten in Wiener Schulen ist überwiegend von unbefriedigender Ernährungsqualität: Es dominieren Limonade und Schokolade, flankiert von Eistee, Fruchtsäften, Chips und süßen Schnitten; nicht gerade Fitmacher für Kinder. Mineralwasser hingegen wird nur selten angeboten. Bewertet man Angebot und Präsentation von Speisen und Getränken in den Schulbuffets mit dem Fokus Förderung des Konsums von ernährungsphysiologisch günstigen Produkten, fallen drei von vier Buffets durch, nur ein Buffet bekommt ein „gut“!

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